Tour10MP-V-Engine vs. Yonex RDX500 vs. Wilson nSixOne Tour

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  • Philipp

    #1

    Tour10MP-V-Engine vs. Yonex RDX500 vs. Wilson nSixOne Tour

    Hallo,

    Ich teste momentan folgende Schläger:



    1.Völkl Tour 10MP V-Engine (325g)

    2.Yonex RDX 500 98er Kopf (310g)

    3.Wilson nSixOneTour (298g)



    Die beiden ersten habe ich als Testschläger von Raj, vielen Dank an dieser
    Stelle, den Wilson habe ich mir von einem Freund ausgeliehen...naja leider
    nur zweier Griff

    Die Raj Schläger sind mit der Polystar Energy bespannt, der Wilson mit
    der Kirschbaum Spiky



    Meine Erfahrungen bis jetzt:



    Der Völkl spielt sich von den 3 Schlägern am schwersten. Man muss schon
    gut den Ball treffen, aber wenn man sauber trifft geht der Ball ganz schön
    ab. Ich habe besonders Aufschläge, Angriffsbälle, Schüsse und Volleys
    gut getroffen. Er spielt sich aber , soweit ich das in Erinnerung habe,
    nicht viel anders, als der "alte" Tour 10, den ich in Beckum von Hawkeye2
    geliehen bekommen habe. Vielleicht Beschleunigt er ein bisschen mehr.



    Der Yonex spielt sich etwas leichter, er ist auch ein paar Gramm leichter.
    Mit ihm habe ich schon ein bisschen Probleme bei Schüssen gehabt. Dafür
    kamen die Grundschläge an der Grundlinie besser!



    Am leichtesten spielt sich der nSixOne Tour. Mit ihm kann man viel Druck
    machen...naja ist halt ne Spielmaschine. Habe ihn aber auch nicht so ausgibig
    getestet wie die anderen beiden. Hätte ich aber nur die Wahl zwischen
    dem scheren Wilson nSixOne95 (333g)und dem Tour(289g) würde ich den Tour
    nehmen.



    Da ich aber noch den Yonex und den Völkl zur Auswahl habe bin ich noch
    sehr sehr unetschlossen. Eigentlich wars schon am leichtesten mit dem
    nSixOne Tour, aber das liegt wohl daran, dass mein jetziger Schläger fast
    genausoleicht ist und ich somit kaum Schwierigkeiten bei der Umstellung
    hatte.

    Eigentlich möchte ich aber etwas schweres mal spielen, d.h. über 300g.

    Was meint ihr, soll ich lieber den Yonex RDX 500 nehmen, der vielleicht
    etwas mehr auf Grundlinie ausgelegt ist, oder lieber der Völkl Tour 10
    MP-V-Engine, fürs offensivere Spiel?
  • Tschevap

    #2
    Ich empfand den Tour10 VE als SEHR unkontrolliert bei weitem Schwung!
    Manchmal flogen die Bälle einfach 3m raus ohne was anders gemacht zu haben!
    Für dich als Kontrollfreak ist das sicher nix!

    Ich würde dir mehr zum Tour raten! Spiele inzwischen ja auch (wieder)
    einen leichteren Schläger mit dem 300G und genieße viele Vorteile daraus.




    Den Tour10 empfehle ich dir nicht.

    Kommentar

    • Philipp

      #3
      Jo, das mit der wenigen Kontrolle beim Völkl habe ich auch schon gemerkt.
      Man muss halt echt gut treffen.

      Was meinst du zum Yonex(oder hast du den noch nicht gespielt, was ich
      mir ehrlich gesagt nicht vorstellen kann ) Der liegt halt einfach wahnsinning
      gut in der Hand. Vor Und Rückhand(beidhändig ) kamen auch klasse. Nur
      halt bei Angriffsbällen nicht so hart wie beim Völkl.



      Was sind für dich denn die Vorteile des leichten Schlägers?

      Kommentar

      • Tschevap

        #4
        Der RDX hat mir auch ganz gut gefallen! Hatte keinerlei Probleme mit dem
        offensiven Spiel!



        Leichtere Schläger haben für mein Spiel sehr große Vorteile: mehr Beschleunigung,
        mehr Spinmöglichkeiten, mehr Beweglichkeit v.a. am Netz und weniger Gewicht
        für den Arm...



        Hatte ja mit dem Warrior schon einen recht "leichten" Schläger...der hatte
        allerdings zuviel Power...der 300G ist genau richtig! Stabil, wendig,
        wenig Power, sehr viel Gefühl, guter Spin, seeeeehr guter Preis



        Probier mal doch den Wilson oder sogar den 300G! Wäre sicher was für dich
        mit deiner Lehrbuch-Technik...

        Kommentar

        • olli72

          #5
          Ich hatte den RDX 500 vor dem Warrior getestet und war von ihm ebenfalls
          sehr angetan. Ich fand ihn als sehr gute Mischung aus Power und Kontrolle,
          und habe mich dann nur aufgrund des besseren Preises für den Prince entschieden
          (den RDX gab's damals noch nicht als Tester).

          Ich finde die Rackets so um 300g eigentlich besser als die schwereren
          Tour-Rackets, alles geht etwas leichter und Fehler werden etwas verziehen.
          Magic oder Hawkeye weren das sicher anders sehen, aber ich habe halt nicht
          den Zug im Arm und bin deshalb etwas mehr auf "Komfort" bedacht.

          Kommentar

          • Floriano

            #6
            Zu den Rackets kann ich leider nichts sagen,ausser das der Rdx ne Grundlinienmaschine
            ist....

            Der Babolat Pure Storm und der Head Instinct sind aber mit die besten
            Rackets wenns um ein gutes Power/Kontrolllevel geht - sicher auch einen
            Test wert



            Viel Glück weiterhin...

            Kommentar

            • Hawkeye2
              You cannot be serious !!!
              • 26.04.2002
              • 3277

              #7
              Hi Tschevy,



              irgendwie verstehe ich da bei der Schlägerkonstruktion anscheinend etwas
              falsch...




              Leichtere Schläger haben für mein Spiel sehr große Vorteile: mehr Beschleunigung,
              mehr Spinmöglichkeiten, mehr Beweglichkeit v.a. am Netz und weniger Gewicht
              für den Arm...




              Wenn alle anderen Faktoren gleich sind (Balance, Rahmen, Schlagfläche,
              Saitenbild...) dann hat der schwerere Schläger doch eigentlich mehr Power...



              Darum haben leichte Schläger meistens einen dickeren Rahmen, um die fehlende
              Power auszugleichen.



              Außerdem sind schwere Schläger eigentlich doch besser geeignet, dem Tennisarm
              vorzubeugen, da sie wesentlich weniger Vibrationen zulassen als ein leichter
              Schläger...



              Bin etwas verwirrt...



              Gruss

              Kommentar

              • Tschevap

                #8
                Es geht ja nicht um die Vibration, sondern das ständige Heben des höheren
                Gewichts! Da ist nun jeder Arm/Muskel anders und verschieden belastbar.


                Ich empfinde das mit der Power anders - ich kann den leichteren Schläger
                deutlich schneller beschleunigen und treffe auch durch die höhere Beweglichkeit
                oftmals viel weiter vorne. So empfinde ich subjektiv mehr Power im Schlag.


                Sicher stimmt das mit dem Gewicht, dass mal in Schwung deutlich mehr Dampf
                bringt. Der Knackpunkt ist aber, ob man den Schläger so schnell beschleunigen
                kann, um mehr rauszuholen!



                Ich konnte es im Vergleich zu leichteren Rahmen nicht immer...

                Kommentar

                • hedonist

                  #9
                  @Philipp

                  Kann es sein dass Du da den n61 team (289g) meinst und diesen mit dem
                  n61 tour (340g) verwechselst?



                  @Hawkeye2, Max Mirnyi

                  Ich tendiere auch eher in Richtung der Aussage von Hawkeye2. Entscheidend
                  ist doch die Kombination von Gewicht UND Balance. Es gibt schwere grifflastige
                  Schläger (zB. Fischer No.1 320g) die sind manövrierfähiger als leichte
                  kopflastige Schläger (zB. Wilson PS Tour95 282g).

                  Kommentar

                  • adlerauge
                    Neuer Benutzer
                    • 11.12.2024
                    • 0

                    #10
                    Spielt man gegen einen nicht hart schlagenden Bringer, ist ein leichteres
                    Modell sicherlich besser.

                    Spielt man gegen einen hart schlagenden, ist sicherlich der schwerere
                    Schläger von Vorteil.

                    Ich habe früher Yonex gespielt:--> immer ziemlich viel Kontrolle und Spin.
                    wenig Power, endetet in zahlreichen Verletzungen,Arm ,Schulter...

                    Völkl: nicht so viel Spin, dafür mehr Power und mit richtiger Saite gute
                    Kontrolle....



                    Versuch doch mal den Völkl Tour 10 MP II. Generation--> Das Problem der
                    neuen Völkl ist m.E. das die PowerRaps viel zu schwer sind, absolut unnötig.

                    Kommentar

                    • tamas

                      #11
                      ich kam zu RDX 500 MP durch meine freundin.

                      ich habe sofort die qualitäten des rackets erkannt, doch war das

                      racket für mich einfach zu leicht, beim schnelle vorhand klappte der
                      schlägerkopf unerwünscht nach unten. nachdem ich dass racket auf 352 gramm
                      getrimmt habe, plötzlich war alles so wie ich es mir wünsche. extreme
                      stabilität und kontrolle und doch noch gute manövrierbarkeit, ähnlich
                      wie mein ehemalige tour 90 aber ein wenig grosszügiger und vor allem von
                      der rückhandseite

                      (zweihändig) noch ein stufe besser.

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                      • Philipp

                        #12
                        @hedonist

                        hast natürlich recht. ich habe team und tour verwechselt!



                        ich werde morgen nochmal eine ganze stunde den völkl testen und übermorgen
                        den yonex, ohne zu wechseln währed des trainings. am montag spiele ich
                        dann eventuell noch mal den leichten wilson. danach muss ich mal zu nem
                        ergebis kommen, schließlich fahr ich ostern schon ins trainigslager, wo
                        ich eigentlich schon einen neuen schläger haben wollte!



                        ich bin halt momentan einen leichten schläger gewohnt und habe daher,
                        vielleicht noch ein bisschen schwierigkeiten mit den schweren schlägern!
                        vielleicht kann ich die magelnde kontrolle beim völkl auch durch die saite(->müsste
                        wieder zur cyber power greifen) ausgleichen, naja dass unser rafa naddel
                        damit net klar kam, kann ich nach meinem test jetzt schon ganz gut nachvollziehen

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                        • woody26

                          #13
                          Wie hast den den SChläger so getrimmt ?

                          soviel ich weiß hat der Schläger mit Bespannung 326 g.

                          Auf 352 wär das doch a Menge Blei

                          Kommentar

                          • Floriano

                            #14
                            @Hawk

                            Ist schon was drann was Tschevi sagte,schwerer Rahmen -> mehr Power gil
                            t nicht immer,vielleicht auf dem Proficircus......das kann man nicht vergleichen
                            - auch die Armschonung ist meiner Meinung nicht besser wenn "medenspieler"
                            zu schwerern Keulen greifen..

                            Kommentar

                            • O.Schmetterhand

                              #15
                              Wenn man den Ball mit beiden Schlägern gleich trifft, so sollte der schwerere
                              Schläger mehr Power erzeugen, da man dem Ball ja eine größere Masse entgegensetzt.



                              Allerdings hat Maxe (Tschevy) auch Recht mit der Behauptung, dass man
                              einen schwereren Schläger schlechter beschleunigen und manövrieren kann.



                              Im Endeffekt kommt es wohl wieder, wie so häufig auf die individuellen
                              Fähigkeiten an, ob man mit einem schweren oder leichten Schläger mehr
                              Druck erzeugen kann.

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