Schläger Tuning der Profis
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badnix
Meines Erachtens gilt nämlich für den Swingweight noch mehr als für das Gewicht: Es gibt je nach Spieltempo ein unteres Limit. Warum spielen die weiblichen Profis denn im Schnitt leichtere Rackets mit geringerem Swingweight? Weil das Spieltempo niedriger ist und weil sie weniger Kraft haben.
... habe auch nie behauptet, daß grundsätzlich Frauen 360g-Rackets spielen sollen. Daß zusätzliches Gewicht einen Schlag/ein Racket stabilisiert, ist nun einmal ein Naturgesetz, und nur dieses wurde hier u.a. wiederholt in Frage gestellt. Selbstverständlich muß man immer wissen, wie dieses weiter auf Rackets und deren User anzuwenden ist.Kommentar
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a) daß sich ein Mehr an Gewicht immer stabilisierend auswirkt
und b) die Frage ist nur, wieviel Gewicht verträgt der Einzelne.
Wenn Du bei a) das Wort "immer" verwendest, dann darf es bei b) keine Einschränkung geben!!! Das ist doch der eigentliche Punkt, den ich kritisiere. Sonst müsste ich ja mit einem Schläger, der 500 Gramm Blei im Griff hat den solidesten Volley aller Zeiten spielen!Kommentar
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Schlägertuning der Profis
Hi,
dieser Thread kann ja eigentlich ohnehin nur rein informativ für alle sein, da hier meines Wissens nach zu 99,9 % keine Profis im Forum unterwegs sind.
Die bräuchten auch von uns keine Tipps zum Tuning, nehme ich an.
Für mich ist immer noch entscheidend:
An einem Racket entwickelt eine Fachfirma mit Fachleuten.
Je nach Spezifikation hat das Racket dann verschiedene Zielgruppen (Profi, Vereinsspieler, Hobbyspieler um ein paar zu nennen).
Nun stufe man sich in eine der Zielgruppen ein und wähle seinen Schläger, fertig.
Etwas fortgeschrittene Spieler halten sich beim Racketkauf oft dummerweise immer mindestens für 2-3 Klassen besser, als sie tatsächlich sind, da kann ich mich leider auch nicht von freisprechen...
Anstatt dann ein falsches Racket richtig tunen zu wollen, wäre ein Racketwechsel vielleicht oft eher angebracht.
Und bei der ganzen Bleikleberei/Tunerei sollte man einen wichtigen Aspekt nicht vergessen: das Gewicht muss nicht nur beschleunigt werden, sondern auch noch wieder abgebremst werden.
Bei der Beschleunigung helfen die großen Muskelgruppen (Beine, Rücken, Brust, Deltamuskel), das Abbremsen erledigen dummerweise häufig vergleichbar kleine und oft abgeschwächte Muskeln.
Beim Aufschlag z.B. die Muskeln der Rotatorenmanschette (wann haben die 50 Gramm Bleikleber die denn zuletzt trainiert ???).
Sind diese "Brems"-Muskeln nicht ausreichend gekräftigt (wie es bei den Profis sein sollte) sind Folgeschäden an den Sehnen und Bändern vorprogrammiert.
GrußZuletzt geändert von Hawkeye2; 25.01.2007, 12:30.Kommentar
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Du weißt doch aber gar nicht, wie schnell meine Mama spielt und welche Physis sie hat! Vielleicht ist ja das Gewicht des i. S18 schon "ihr" Limit und sie würde die 10 bis 20 Gramm im Griff negativ spüren. Was wäre denn, wenn sie einen LM 4 spielen würde? Der hat nun schon 10 bis 20 g mehr im Griff. Würdest Du dann dasselbe sagen? Dann wären wir ja verglichen mit dem i. S18 schon bei 30 bis 40 Gramm. Dann dürften doch aber 50 Gramm auch nichts ausmachen? Oder 100? Oder 200? Merkst Du, was ich meine!? Diese pauschale Aussage ist einfach falsch, weil sie die individuellen Gegebenheiten des Spielers nicht berücksichtigt!Kommentar
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@LittleMac
ich denke Badnix stimmt mit Dir doch überein, das es eine Höchstgrenze für das individuelle Schlägergewicht gibt.
Fakt ist:
ein zu leichter Schläger wird sich bei außermittigen Treffern eher verdrehen als ein schwerer Schläger.
Dies kann natürlich Armprobleme begünstigen.
M.E. gilt das auch unabhängig vom Swingweight, da müsste man Thomas fragen...
Fakt ist aber auch, daß es ein Limit gibt, bis zu dem ich einen Schläger mit meiner individuellen Technik auf Dauer ohne Überanstrengung bewegen kann.
Mit dem Original-Federer Schläger könnte ich 2-3 Schläge machen, bevor ich anfangen müsste, meine Technik auf unkontrollierte Schleuderbewegungen umzustellen.
GrußZuletzt geändert von Hawkeye2; 25.01.2007, 10:06.Kommentar
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1. dieser Thread kann ja eigentlich ohnehin nur rein informativ für alle sein, da hier meines Wissens nach zu 99,9 % keine Profis im Forum unterwegs sind. Die bräuchten auch von uns keine Tipps zum Tuning, nehme ich an.
2. An einem Racket entwickelt eine Fachfirma mit Fachleuten.
Je nach Spezifikation hat das Racket dann verschiedene Zielgruppen (Profi, Vereinsspieler, Hobbyspieler um ein paar zu nennen).
3. Anstatt dann ein falsches Racket richtig tunen zu wollen, wäre ein Racketwechsel vielleicht oft eher angebracht.
4. Und bei der ganzen Bleikleberei/Tunerei sollte man einen wichtigen Aspekt nicht vergessen: das Gewicht muss nicht nur beschleunigt werden, sondern auch noch wieder abgebremst werden.
Bei der Beschleunigung helfen die großen Muskelgruppen (Beine, Rücken, Brust Deltamuskel), das Abbremsen . . .
2. Das Schlimme ist aber, dass viele Schläger gegen besseres Wissen für schnellen Verkaufserfolg konzipiert werden und nicht tatsächlich das Optimum für die Spieler rausholen. Und ich kann Dir sagen, dass die "Fachleute" dieser Firmen zum Teil auch nicht gerade die Gurus sind.
3. Meines Erachtens spielen mindestens 50 Prozent der Tennisspieler in Deutschland nicht optimales Material, aber bei rund zwei Drittel würde ein entsprechendes Tuning bereits helfen. Das Problem ist nicht zu viel Tuning, sondern zu wenig und leider oft nicht fachgerecht.
4. Genau deswegen ist ja fachgerechtes und kompetentes Tuning so wichtig. Das erfordert leider viel Zeit, Geduld und Kompetenz und kostet im Ernstfall eben Geld. Und bei der aktuellen "Geiz-ist-geil-Mentalität" sind viele dazu nicht bereit, obwohl es im Endeffekt sicher sinnvoll und vielleicht sogar günstiger wäre, betrachtet man die möglichen Folgekosten bei gesundheitlichen Schäden.Kommentar
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@LittleMac
Hi,
ich meinte natürlich Profi-Spieler.
Im Besaitungsbereich haben wir natürlich schon einige Hauptberufler dabei, deren Beiträge ich auch immer wieder sehr gerne lese, keine Frage !
Insbesondere auch deine, nicht nur wg. des Nicks...
Zur Sache mit dem Blei im Griff:
Da stimme ich Dir ebenfalls hinsichtlich des Verdrehens des Schlägers zu, aber
das ist ja auch der Grund, warum ich es für sinnvoller halte, direkt ein passendes Racket von der Stange zu nehmen, da dort die Gewichtsverteilung bereits vom Hersteller nach bestimmten Kriterien vorgenommen wurde.
Vielleicht arbeiten da auch keine Gurus, aber die sollten zumindest mehr von der Materie verstehen, als der normale Vereinspieler.
GrußZuletzt geändert von Hawkeye2; 25.01.2007, 10:44.Kommentar
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Besser aber noch, der normale Vereinsspieler wendet sich an einen wirklich kompetenten Fachmann, sucht mit dem gemeinsam das bestmögliche Racket, das es von der Stange gibt und lässt es dann zum optimalen Gerät tunen. Leider sind die Dienste solcher Fachleute nicht umsonst und daher sind (doppelt leider) nicht viele Tennisspieler bereit, das entsprechende Geld zu investieren.
Schau Dir mal die Golfer an: Da ist Custom Fitting völlig normal, auch für mittlere und sogar höhere Handicaps. Und dort ist das Material noch viel teurer!Kommentar
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