- kleinere Schlägerfläche = weniger Power, kleiner Sweetspot, höhere Präzision
- dünnerer Rahmen = weniger Power, weniger Präzision, bessere Längenkontrolle
- leichterer Rahmen = weniger Power, braucht wenig Kraft, flattert relativ schnell
- grifflastiger Schläger = weniger Power, manövrierfreudiger
- größere Schlägerfläche = mehr Power, größerer Sweetspot, weniger Präzision
- dickerer Rahmen = mehr Power, mehr Präzision, weniger Längenkontrolle
- schwerer Rahmen = mehr Power, braucht viel Kraft, sehr stabil bei Flugbällen
- kopflastiger Schläger = mehr Power, schwieriger zu manövrieren
Typ L = Langer Schwungstil = (MS) Midsize Schlagfläche bis ca. 630 cm²,
Rahmen bis 22 mm, Schlägergewicht über 320 g (z.B. Head Prestige, Topspin CL 603)
Typ M = Mittlerer Schwungstil = (MP) Midsize Plus+ Schlagfläche 630-650 cm²,
Rahmen 22-25 mm, Schlägergewicht 280-320 g (z.B. Babolat Pur Drive, Topspin TPC 600)
Typ K = Kurzer Schwungstil = (OS) Oversize-Schlagfläche > 650 cm² ,
Rahmen > 25 mm, Schlägergewicht < 280 g (z.B. Topspin Spiders Attack, Head TiS6)
Je nach Zielsetzung wird der passende Tennisschlaeger wie folgt ausgesucht:
Profis und sehr gute athletische Spieler bevorzugen in der Regel Tennisschläger mit eine Fläche von unter 630 cm², deren Rahmen weniger als 23 mm stark, deren Gewicht aber zumeist deutlich über 300 g liegt. Dieser Typ Tennisschläger (Midsize) ist zwar sehr präzise, benötigt aber einen sehr großen Aufwand an Kraft und Kondition, die Power muß aus dem Arm kommen. Der kleine Sweetspot erfordert ein präzises Treffen des Balles. Vorteil dieses sehr sportlichen Rackettypes ist dessen große Präzision, die sehr gute Längenkontrolle und das Feedback, auf das kein Spitzenspieler verzichtet wird.
ein sportlicher Späteinsteiger ist mit einem Tennisschläger um die 650 cm², einer Rahmenstärke von ca. 25 mm und einem Gewicht um 280 g gut bedient, auch wenn er am Anfang den Ball nicht ideal trifft, fordert ihn so ein Tennisschläger heraus, er wird sich schnell verbessern, weil das Racket ihm Fehler recht deutlich aufzeigt.
Freizeitspieler, viele Senioren und Damen sind mit Oversize-Rackets (über 670 cm²) und dickeren Rahmen (>25 mm) zumeist bestens bedient, da diese viel Eigenpower besitzen, d.h. den Ball auch mit wenig Kraft erheblich beschleunigen. Diese Art Tennisschläger verzeiht aufgrund des großen Sweetspots auch an meisten Fehler.
Allgemein kann man heute auch davon ausgehen, daß große Tennisschläger relativ leicht sind (235-280 g) und mit abnehmender Fläche und Rahmenstärke an Gewicht zulegen (Midsize Plus bis ca. 300 g, Midsize über 300 g).
Hier erleben wir andererseits aber auch, daß spielstarke Senioren ihren "alten Kübler" sehr vermissen, ein relativ schweres Oversize-Racket. Hier bietet z.B. die Fa. TOPSPIN mit der PURE-Serie neuerdings die Möglichkeit des Gewichts-Tunings am Tennisschläger - ohne optische Veränderung - auch für spezielle Oversize-Rackets an.
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