Swingweight erhöhen?
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badnix
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badnix, toll, dass du weißt was ich meine. ich mache tuning und analyse, wenn du so willst!!!
auch für den normalo, wie du ihn nennst ist es gut 2 gleiche schläger zuhaben oder woher kommt es, dass mir viele kunden, die 2 gleiche modelle haben, sagen, sie haben dabei ein lieblingsmodell, an der farbe kann es ja nicht liegen!!!
badnix, wie hast du denn jetzt tennismieze 2 gleiche,sprich identische schläger machen können, mich interessiert das einfach!!!
habe zur zeit einen kundin, die kam, dass sie sagte, sie hätte gerne ihren rahmen mit x gr, y sw, z balance und ich habe ihr alle schläger anpassen können.Kommentar
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... da bringst Du etwas durcheinander, was Du da beschreibst ist Egalisieren. Tuning im eigentlichen Sinne ist:turn to fine = Feinheiten für eine Spielart(-weise herausarbeiten/optimieren, Perfektionieren eines einzigen (Rackets) Einzelteiles to the max, eine Sache perfekt (auf den Spieler) abstimmen - und nicht mehrere Sachen gleich machen, das ist pure Technik ...
... und das geht nur mit Wissen, Erfahrung und Gefühl. Was Du beschreibst, ist pures Auswiegen/Austarieren mit einer 2500€-Waage nach dem Motto:
man kauft sich Sachen die man nicht braucht, vom Geld was man nicht hat, um Leute zu beeindrucken die man nicht mag (= Deffinition Google zum Thema Tuning)
Zur Erklärung: Angenommen zu hast zwei absolut identische Rackets. Dann machst Du bei einem 10 g genau in den Balancepunkt, beim anderen je 5 g jeweil 25 cm ober- und unterhalb des Balancepunktes. Der STATISCHE Swingweight bleibt gleich, der DYNAMISCHE Swingweight aber ist deutlich unterschiedlich.
Und übrigens: auch Winner arbeitet seit bald 20 Jahren mit einem Gerät zur dynamischen Swingweight-Messung!
Das Perfektionieren EINES Rackets ist die eine Sache - dafür erfodert es viel Erfahrung und Gefühl - entweder beim Spieler und/oder beim "Tuner". Aber seien wir mal ehrlich: die wenigsten Spieler, die diesen Aufwand betreiben, stammen aus der Kategorie "Ich habe nur einen Schläger" - leider. Also ist das Egalisieren mindestens genauso wichtig. Und dafür ist der dynamische Swingweight einfach ein sehr wichtiges Kriterium. Es gibt Firmen, die haben Toleranzen von +- 10 g und 10mm innerhalb eines Modelles. Ein Bekannter von mir richtet die Schläger für viele deutsche Profis - der sagt, ohne das PTC (sprich dynamische SW-Messung) würde er bei manchen Schläger-Marken wahnsinnig werden und die Spieler immer wieder ankommen und einzelne Schläger monieren, weil "sie anders sind".Kommentar
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vorhandcross
Siehe Badnix-Homepage: ich vermute mal das er beim "Egalisieren" genauso vorgehen muß wie beim "Tunen" wenn er keine entsprechenden (elektronischen) Hilfsmittel hat:
Hier klicken
@badnix
Zitat von badnix Beitrag anzeigen
... da bringst Du etwas durcheinander, was Du da beschreibst ist Egalisieren. Tuning im eigentlichen Sinne ist:turn to fine = Feinheiten für eine Spielart(-weise herausarbeiten/optimieren, Perfektionieren eines einzigen (Rackets) Einzelteiles to the max, eine Sache perfekt (auf den Spieler) abstimmen - und nicht mehrere Sachen gleich machen, das ist pure Technik ...
... und das geht nur mit Wissen, Erfahrung und Gefühl. Was Du beschreibst, ist pures Auswiegen/Austarieren mit einer 2500€-Waage nach dem Motto:
Denke nicht das man hier von 2 verschiedenen Begrifflichkeiten reden muß, denn eine "Egalisierung" erreichst du nur durch "Tuning". Wortklaubereien, mehr nicht.... Hab noch nie jemanden sagen hören er hätte sein Racket egalisieren lassen.Kommentar
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badnix
... wenn das Bezeichnen von 2 grundverschiedenen Aufgaben (so sieht es nach seinem letzten Statement eigentlich auch Dennis678 und LM) für Dich Wortklauberei ist, ist eigentlich alles zu Dir und Deiner Diskussionskultur gesagt, bedarf keiner weiteren Ausführungen mehr - oder, Du weißt es halt nicht besser.Zuletzt geändert von Gast; 04.03.2007, 09:28.Kommentar
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Ich verstehe die kleinliche Streiterei nicht. Vielleicht blicke aber auch ich die Sache nicht. Dann bitte ich um Aufklärung . Das Ganze ist doch so:
Die beiden "grundverschiedenen Aufgaben" sind also jetzt mehrfach benannt:
- Man will seinen (1) Schläger "tunen" lassen, um mit einem einem individuell optimalen ("dynamischen") Swingweight zu spielen.
- Und jetzt will man, wenn man mehrere Schläger hat, z.B. alle 6 auf dieses gleiche ("dynamische") Swingweight bringen, also "egalisieren". Das ist nicht so einfach, weil sich die Rackets von der Stange alle mehr oder weniger unterscheiden (im Gesamtgewicht, in der Balance, im Kopf- bzw. Griffgewicht), eben im Swingweight.
Egal, ob mit Diagnose-Center usw. oder mit den technisch einfachen Mitteln, wie badnix sie beschreibt: Die Werte des optimalen Rackets müssen auf die anderen Schläger übertragen werden.
Einfach ist das in jedem Fall nicht (eventuelle Silikon-/Schaum-Sauerei bei größeren Gewichten im Griff, Bleikleberei auch dort...) und vor allem das Wissen um die genauen Zusammenhänge und genaueste Arbeit, die einige Zeit in Anspruch nimmt.
Die Frage ist doch lediglich, ob badnix beides hinkriegt. Und da sage ich: ja.
Allerdings nur, wenn er - wie er es ja auch gesagt hat - 1 Vergleichsracket bekommt, das den Wünschen des Kunden entspricht. Ansonsten müsste es erst noch getunt werden und dann in der Praxis überprüft werden, ob es passt (Methode "Versuch und Irrtum", was auch sonst).
Dann "egalisiert" er alle, so wie er es in seinem thread beschrieben hat aufs Gramm genau in Sachen Kopf- und Griffgewicht und damit auch Gesamtgewicht. Er erreicht so ein identisches Swingweight. Voraussetzung: Das getunte Racket muss das schwerste Racket sein. Ansonsten müsste er teilweise Material vom Schläger wegnehmen (abflexen , ausbohren, anderes Basisband, Ösenband,...). Das wäre mit einem Diagnose-Center aber nicht anders.
Es wird doch kein Kunde kommen und sagen, er möchte das Swingweight xyz, das sich sowieso mit jeder anderen Bespannung (selbst bei der gleichen, aber mit anderer Dicke!) ändert. Dann müsste man vielleicht erst mal Aufklärungsarbeit leisten .
Wenn ich von falschen Voraussetzungen ausgehe, dann klärt mich bitte auf. Ich wäre sehr daran interessiert, weil ich die Sache schon lange so wie badnix mache. Dabei habe ich immer wieder 7 Rackets der gleichen Marke und Typs zu "tunen" und zu "egalisieren". Alle haben danach das identische Gesamtgewicht und das identische Kopf- und Griffgewicht (und damit auch die identische Balance). Und für mich auch das identische Swingweight, darauf kommt es an. Oder ist das falsch gedacht?Zuletzt geändert von Champcoach; 04.03.2007, 10:45.Kommentar
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tamas
little mac hat absolut recht und ich wundere mich schon seit jahren dass sog.
prof. tennisläden solche geräten nicht haben und auch nicht haben wollen! selbst generalvertretungen besitzen solche geräte nur vereinzelt was schon als eine frechheit aber ganz bestimmt als unqualifiziert bezeichnen kann. ich laboriere schon seit wochen mit 2 agassi limited die 9 gramm unterschiedlich sind. gewicht und balance auf identische werte zu bringen ist in der tat zimlich einfach auch ohne PTC gerät aber die 2 schläger sind immer noch bei weitem nicht "identisch" obwohl ich beim bleibänderpositionierung schon nahezu alles probiert habe.
ich bin wirklich am überlegen so ein PTC gerät zu kaufen und hier in zürich was aufziehen da hier scheint es wirklich so dass hier kaum jemand 2 "identische" tennisracket hat.Kommentar
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go deep!
zum einen:
Da hast du etwas missverstanden, Swingweight/Schwunggewicht wird nicht in Gramm, sondern in kg/cm² gemessen, d.h. Gewicht und Schwunggewicht sind ganz unterschiedliche Schlägereigenschaften, die sich nicht alleine durch aufwerten eines leichteren Schlägers mit Blei (in Gramm) austarieren/egalisieren lassen.
Da hat LittleMac es mit dem dynamischen Schwunggewicht schon richtig erläutert.
Zum anderen:
Die Gretchenfrage ist eben, was man als Kunde will...insofern kann man mit beiden Arten der Schlägeranpassung (s)eine Zielgruppe/Kunden erreichen, ja.
Es kommt (heutzutage) eben auch darauf an, das man es verkauft (sowohl Badnix als auch Dennis verdienen damit nun ihren Lebensunterhalt, oder?) bzw. wie man das tut...(um damit wirtschaftlich erfolgreich zu sein).
Gruß
gd!Zuletzt geändert von Gast; 04.03.2007, 11:00.Kommentar
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@tamas
Was du möchtest, denke ich, ist ein identisches Swingweight. Ein identisches Gesamtgewicht und eine identische Balance bei deinen Schlägern kann trotzdem ein unterschiedliches Swingweight bedeuten. Genau das aber sollte für identische Spieleigenschaften aber gleich sein.
Lies mal den thread von badnix in aller Ruhe durch und es wird dir ein Leichtes sein , deine beiden Schläger auf identische werte zu bringen.Kommentar
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@go deep
Das weiß ich schon .Ich habe auch nicht behauptet, dass das Swingweight in Gramm gemessen wird. Was ich meinte, ist, dass ich ein identisches Swingweight durch das Herstellen von identischem Kopf- und Griffgewicht (=Gesamtgewicht) erreichen kann. Und das kann ich mit einfachsten Mitteln aufs Gramm ("Kopf-und Griffgewicht") genau. Ob mit oder ohne Diagnose-Center: Du wirst ein bestimmtes Swingweight immer nur durch Anbringen von Gewichten am Schläger erreichen (in Ausnahmefällen - sehr schwierige "Reparaturen") durch Wegnehmen von Gewicht.
Das Argument der "Performance" beim Verkauf dieser Dienstleistung im Tennisshop trifft sicher zu. Es macht mehr her, ein solches Gerät zur Verfügung zu haben, und die Arbeit geht eventuell auch schneller. Für mich als besserer Selbstversorger ist der Faktor Zeit und die Werbewirksamkeit aber nicht ganz so wichtig; dafür wäre das Gerät auch viel zu teuer. Ich denke aber, dass ich mit der Methode, wie sie auch badnix in seinem thread beschreibt, ein sehr gutes Ergebnis erziele.Zuletzt geändert von Champcoach; 04.03.2007, 11:19.Kommentar
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tamas
ich habe alle sehr gut verstanden und ich will hier nicht auf die zum teil fehl oder anders gesagt unterschiedlich interpretierte begriffe eingehen deshalb vergessen wir mal jetzt die begriffe. was ich möchte dass die 2 schläger - die zwar absolut identisch sind was gewicht und balance betrifft - nicht so unterschiedlich anfühlen. wie kann ich es gezielt ohne ein entsprechendes gerät erreichen?Kommentar
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go deep!
Dazu die Frage: Wieso sind identische Kopf- und Griffgewichte gleich gleichem dynamischen Schwunggewicht? Bis wohin ist Kopf, bis wohin Griff definiert? Was ist mit dem Schlägerherz, in dem sich i.d.R. der Balancepunkt befindet?
Wieso wird "nur" bzw. Kopf- und Griffgewicht addiert? Das Gewichtsverhältnis zwischen "Kopf und Griff" ist doch - wenn man danach den Schläger in Zentimeterschritten abgestuft auswiegt, immer noch unterschiedlich zum Referenzschläger (wenn man "manuell" mit Blei austariert) oder...
Gruß
gd!Kommentar
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Victorious
Zitat von ChampcoachWas ich meinte, ist, dass ich ein identisches Swingweight durch das Herstellen von identischem Kopf- und Griffgewicht (=Gesamtgewicht) erreichen kann.Zitat von ChampcoachEin identisches Gesamtgewicht und eine identische Balance bei deinen Schlägern kann trotzdem ein unterschiedliches Swingweight bedeuten.
Wenn diese Sache mit dem "dynamischen" Schwunggewicht allerdings notwendig ist, um identische Schläger hinzubekommen, dann können diese nur mit einem Diagnostic Centre erreicht werden. Soviel habe ich verstanden.Kommentar
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