Rückhand: Einhändig oder zweihändig?
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Ich selbst spiele eine recht solide einhändige RH und bin der Meinung, dass die Vorteile bei der beidhändigen RH überwiegen und diese für die meisten Anfänger leichter zu erlernen ist. Bin ab und zu mit einem 10 jährigen Spieler auf dem Platz, der unbedingt wie sein Vorbild Federer die Rückhand einhändig schlagen will und den Drive und Topspin schon ziemlich sauber drauf hat - wenn er saubere Bälle zugespielt bekommt und der Ballabsprung nicht allzu unberechenbar ist (Stichwort Sandplatz). Mit der Anwendung RH Drive/Topspin im Match sieht es bisweilen allerdings nicht so gut aus, da er mit seinen 10 Jahren auf dem groszen Feld kaum mal so gut zum Ball steht, diese Schläge spielen zu können, und daher fast ausschlieszlich slice spielt, bzw. spielen muss. Seine beidhändigen Spielpartner und Gegner sind daher bisweilen weniger fehleranfällig - die meisten von ihnen haben dafür jedoch den Slice noch nicht im Repertoire.
Als Fan der einhändigen RH rate ich also den meisten Anfängern zur beidhändigen RH, insbesondere jenen nicht so topmovitierten Tennisspielern, die höchstens einmal pro Woche den Platz betreten.
Noch eine eher rhetorische Frage: Wie viele saubere einhändige Rückhände (insbesondere drive/top spin) bekommt man im Durchschnittsclub schon zu sehen? Da sind die Beidhändigen meistens viel ansehnlicher und vor allem kontrollierter.
ein salto vorwärts
oder
ein salto rückwärts??
womit fängt man an und wer bringt es einem bei?
habe ich körpergefühl oder bin ich bewegungslegastheniker?
stellt diese fragen ein trainer oder erkennt er die zusammenhänge?
....manche schon, aber die trainieren "die guten", weil sie mehr sehen als der dorftrainer.
EDDYKommentar
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was ist schwieriger zu erlernen:
ein salto vorwärts
oder
ein salto rückwärts??
womit fängt man an und wer bringt es einem bei?
habe ich körpergefühl oder bin ich bewegungslegastheniker?
stellt diese fragen ein trainer oder erkennt er die zusammenhänge?
....manche schon, aber die trainieren "die guten", weil sie mehr sehen als der dorftrainer.
EDDYKommentar
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Mit 8 angefangen Tennis zu lernen. Am Freitag mit 9 schon das erste Sieg in Midi-Feld.
Normal .... Beidhändige Rückhand.
Komisch das so was mit nur 45´ Training in der Woche geht.
Bei einer Einhändige Rückhand ????? Der Junge spielte eben Fehlerfrei Vorhand wie Rückhand.Tennis Profi ist LeidenschaftKommentar
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das merk ich immer selber beim tennis spielen. und das sieht man auch denn federer hat da z.b. auch immer große probleme mit. beidhänder jedoch eig nich so.Kommentar
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Die jungen Spielern, also Kindern, bringt man doch AUCH die beidhändige RH bei, weil Kinder einfach noch nicht die Kraft haben, eine Rückhand einhändig zu spielen.
Stabilitätsvorteile spielen dann im höheren Alter natürlich auch mit rein - aber andersrum die Reichweitennachteile und das ein Slice in der Regel einhändig gespielt wird, oder?Kommentar
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Nach allem, was ich bislang beim Jugendtraining beobachtet habe, ist für Anfänger die beidhändige Rückhand wohl am leichtesten zu erlernen, weil sie mit einer sehr natürlichen Bewegung der Schulter nach vorn verbunden ist, wohingegen man ja mit der einhändigen Rückhand als Rechtshänder die linke Schulter nicht mitdrehen darf. Das Erlernen einer einhändigen Rückhand erfodert also besonders viel Körperkontrolle und Lerndisziplin, und es ist mit ihr schwieriger, früh in hoch abspringende Bälle hineinzugehen.
Die Einhändige ist halt sehr variabel, zumal man dann über den Slice auch früh den Weg zu einem guten Stop findet. Allerdings sollte ja auch ein Beidhänder den einhändigen Slice beherrschen. Für den ist er aber grundsätzlich schwieriger.
Letztlich hat Eddy mit seinem Salto-Beispiel Recht: Jeder muss für sich seinen Weg finden und eine besondere Neigung für seine spezielle Rückhand entwickeln.
Ich selbst liebe die einhändige mit Spin und Slice; aber der Weg war dornig.Kommentar
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@Bernado: Der Weg ist dermassen hart & steinig, dass ich als Anfänger (3Jahre Tennis) so manchmal den Schläger schmeißen, an den Nagel hängen oder aber in alles mögliche reinbeißen könnte.... wer es schafft mir dreimal die Kugel auf die Rückhand zu schieben hat fast recht sicher den Punkt... ich hasse Rückhand! ;-)
Und freue mich um so mehr, wenn die einhändige drei oder viel Mal hintereinander mit halbwegs "Zug" kommt!
Und das ist das geile am Tennis - die stetige Verbesserung - so hoffe ich zumindest, dass da noch was kommt ;-)Kommentar
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Ich habe auch in deinem Alter mit Tennis angefangen. Und in dieser Zeit brachte jeder Trainer einem die einhändige Rückhand bei, zumal die Trainer auch nichts anderes beherrschten. Und jeder von denjenigen, die schon mit zehn Jahren angefangen hatten, spielte einem grundsätzlich auf die Rückhand, so dass die Leutchen dann immer einen sicheren Punkt hatten. Dann lernte ich den Slice, weil ich glaubte, hohe Bälle auf der Rückhand besser zurückspielen zu können. Heute spiele ich aber gerade die hohen Bälle auf der Rückhandseite mit Vorwärtsdrall zurück. Mir wurde damals schnell klar, dass ein aussichtsvoller Weg nur über eine sichere und lange Rückhand gehen kann.
Wenn du beim Doppel von der Vorhandseite auf die Rückhandseite läufst, weil dein Partner überlobt wurde, ist ein Slice als Antwort verheerend, weil der im Mittelfeld schon über Kopf abgefangen wird...Kommentar
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Ich sehe Vorteile, wenn man überhaupt mal ne Rückhand hat *grummel* Kann man mir denn bitte nicht nur über die Vorhand gehen?Kommentar
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Die Sache mit den Bällen über Schulterhöhe ist für mich der einzige Vorteil, den ich bei der beidhändigen Rückhand sehe. Der kann natürlich gegen bestimmte Spieler von erheblichem Vorteil sein, aber auch nur gegen extreme Topspinner. Und dann muss man sich auch noch fragen, wie Federer und viele Spanier das mit der einhändigen Rückhand gleichermaßen schaffen...Kommentar
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