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Ein Blick auf Senioren-Regionalliga-Spieler kann einen Hinweis geben.
Es gibt dort durchaus sehr erfolgreiche Spieler, die erst jenseits der 30 überhaupt mit Tennis angefangen haben. Aber diese Spieler haben dann immer eins gemeinsam: Sie waren top in einer anderen Ballsportart und brachten offensichtlich sowohl Balltalent als auch im Jugendalter gut trainierte Körperkoordination mit.
Beispiel: Reinhard Mager, ehmals 2. Bundesliga Fußball, jetzt in seiner AK DTB Top30.
Aber wenn ein 20jähriger untalentiert ist und keine Erfahrung aus anderen Ballsportarten mitbringt, dann traue ich ihm auch nach 5 Jahren Volltraining kein Niveau für eine überregionale Spielklasse zu.
Also ein gewisses Spielniveu muss man sicher haben, aber mich erstaund es dennoch das hier doch die Mehrheit schreibt das das Talent eher wenig Einfluss darauf hat was man erreichen kann.
Gehe nie einen Schritt zurück höchstens um Anlauf zu nehemen!!
muss dir leider widersprechen, ein Talent ist immer present, nicht 5%ig, wenn du einen sehr talentierten Spieler hast, der mit einem etwas weniger talentierten Jungen trainiert, dann wird er immer besser sein, schneller lernen, schneller umsetzen, besser rennen, besser taktischer handeln, schneller zuschlagen, talent ist vielfältig, das ist nicht nur die Fähigkeit besser zu werden vielleicht, sondern man ist besser.
@Benedikt
nein, die neuere Hirnforschung widerspricht dir hier. Dein Hirn baut beim Lernen Vernetzungen auf, je größer dein Netzwerk ist, desto leichter können neue Verknüpfungen geschaffen werden. Das Erlernen koordinativer Fähigkeiten ist nichts anderes als das Sprachenlernen oder mathematische Grundfertigkeiten zu erlangen.
Nehmen wir jetzt einen talentierten Spieler, der zwar die Möglichkeit hat, sein Netzwerk schnell zu flechten, dieses aber nicht tut, weil er in den ersten Jahren dem weniger Talentierten stetig überlegen war. Dieser Spieler wird in der Zukunft von dem Arbeiter, der viel mehr trainiert hat, dadurch sein Netzwerk vergrößert hat, überflügelt. Dieses kann der früher Talentiertere nicht mehr einholen, denn der Talentlose mit dem großen Netzwerk, kann jetzt auch viel schneller verknüpfen, weil er mehr Schnittstellen hat.
Du sprichst übrigens auch von einem Super-Allrounder. Ich habe einige talentierte Schüler, aber jeder hat Schwächen an denen gearbeitet werden muss. Das Talent hat nicht den stärkeren Körper oder kann schneller laufen. Das Talent kann die verlangten koordinativen Fähigkeiten schneller umsetzen, was aber nicht heisst, dass er härter schlagen kann. Nehmen wir mich zum Beispiel, ich bin relativ klein und meine Arme sind nicht kräftig, ich bin aber in der Lage, trotz meiner 44 Jahren, neue Bewegungsabläufe zu erlernen, dass ist mein Talent. Will ich aber weiter nach vorne muss ich hart arbeiten. Schnelligkeit, Kraft, Taktik sind keine Fragen des Talentes. Talent ist die Lernfähigkeit, das Umsetzen des Erlernten im koordinativen Bereich.
Bekomme ich einen Schüler, der gleich beim ersten Mal die Bälle trifft und meine Bewegungen imitieren kann, dann freue ich mich sehr, denn an Schnelligkeit, Kraft etc. kann ich arbeiten. Bekomme ich einen starken Läufer mit zu viel Kraft in den Armen und weniger Talent, habe ich es schwerer, aber dann zählt der Wille des Schülers.
Wille, Ausdauer, Schmerzunempfindlichkeit, körperliche Disposition sind auf jeden Fall wichtiger für das Erreichen einer guten LK als Talent.
Wie oben gesagt, wir reden hier nicht über Bewegungslegasteniker, ein Lk14er mit nur 4 h/Woche Training hat sicherlich genügend koordinative Fähigkeiten, die noch erheblich verstärkt werden können. Nicht umsonst erlernen Fußballprofis Jonglieren oder Seiltanzen.
ich denke das wird schwer, sehr schwer. bis vor kurzem hatte ich einen 18jährigen spieler aus serbien bei mir, vor 4 jahren war er die nummer 1 in serbien bei seinem jahrgang. vor 4 jahren ging er zu pilic nach münchen, dann zu maurer/göllner nach köln und danach in die weber academy nach halle. über diese zeit will ich auch garnicht reden.
so, bei mir angekommen habe ich ihn erstmal rangenommen, profitraining und turnierplanung zu 100%....der junge hatte nach der ersten woche 8 blasen an der rechten schlaghand und 2 an der linken!!! in den ersten 2 wochen ging er abends nach dem abendessen sofort schlafen, so K.O. war er. und dabei haben wir einen gesunden drill/sparringmix gemacht, morgens von 9-11.30 und nachmittags 15-17.30h, condielemente jeden tag ins training mit eingebaut dazu alle 2 oder 3 tage krafttraining. natürlich wurden regenerierungspfasen eingehalten. wir waren auf 5 itf futures 10.000(habe decky und denis in serbien bei einem getroffen) und einigen dtb turnieren. wir waren sehr engagiert bei wildcard anfragen bei den futures da er nicht gelistet ist und auch kein ranking hatund wir auch sehr gute connections haben.
fazit: der junge konnte nicht mehr/wollte nicht mehr. es war ihm alles zuviel und zu stressig...ich habe die zusammenarbeit nach 3 monaten beendet da er auch psychisch ausgebrannt war und auch eigentlich nicht mehr wollte. sein vater setzt grosse dinge auf ihn, ist meiner meinung nach verblendet da er das momentane können des sohnes zu optimistisch hoch einschätzt und viel zu schnell zum erfolg will. angesetzt war ein 8 monatesplan....naja, jetzt spielt er 2-3 mal die woche tennis zum spass, macht etwas condi und spielt überhaupt keine turniere mehr und ist glücklich mit seinem neuen notebook.
seine negative ausstrahlung auf dem platz ist unglaublich...decky sagte in serbien als wir zuschauten und meiner in der ersten runde rausflog "dragan, du wirst mit dem sehr sehr grosse probleme haben" und ich sagte..."ich weiss decky, ich weiss..."
Ich sag .... wer mit 20 richtig begint zu trainieren, wird nie von tennisspielen leben können.
Das ist ne Definitionsfrage. Tennislehrer kann man noch werden, da kann man ja auch teilweise sehr gut davon leben, aber Profi auf der Tour ist natürlich Quatsch. Da ist schon mit 10,12 der Zug abgefahren.
ich denke das wird schwer, sehr schwer. bis vor kurzem hatte ich einen 18jährigen spieler aus serbien bei mir, vor 4 jahren war er die nummer 1 in serbien bei seinem jahrgang. vor 4 jahren ging er zu pilic nach münchen, dann zu maurer/göllner nach köln und danach in die weber academy nach halle. über diese zeit will ich auch garnicht reden.
so, bei mir angekommen habe ich ihn erstmal rangenommen, profitraining und turnierplanung zu 100%....der junge hatte nach der ersten woche 8 blasen an der rechten schlaghand und 2 an der linken!!! in den ersten 2 wochen ging er abends nach dem abendessen sofort schlafen, so K.O. war er. und dabei haben wir einen gesunden drill/sparringmix gemacht, morgens von 9-11.30 und nachmittags 15-17.30h, condielemente jeden tag ins training mit eingebaut dazu alle 2 oder 3 tage krafttraining. natürlich wurden regenerierungspfasen eingehalten. wir waren auf 5 itf futures 10.000(habe decky und denis in serbien bei einem getroffen) und einigen dtb turnieren. wir waren sehr engagiert bei wildcard anfragen bei den futures da er nicht gelistet ist und auch kein ranking hatund wir auch sehr gute connections haben.
fazit: der junge konnte nicht mehr/wollte nicht mehr. es war ihm alles zuviel und zu stressig...ich habe die zusammenarbeit nach 3 monaten beendet da er auch psychisch ausgebrannt war und auch eigentlich nicht mehr wollte. sein vater setzt grosse dinge auf ihn, ist meiner meinung nach verblendet da er das momentane können des sohnes zu optimistisch hoch einschätzt und viel zu schnell zum erfolg will. angesetzt war ein 8 monatesplan....naja, jetzt spielt er 2-3 mal die woche tennis zum spass, macht etwas condi und spielt überhaupt keine turniere mehr und ist glücklich mit seinem neuen notebook.
seine negative ausstrahlung auf dem platz ist unglaublich...decky sagte in serbien als wir zuschauten und meiner in der ersten runde rausflog "dragan, du wirst mit dem sehr sehr grosse probleme haben" und ich sagte..."ich weiss decky, ich weiss..."
Das glaube ich sofort, der Druck und die Leistungsdichte sind vorallem im Herrentennis so hoch, dass es unwahrscheinlich schwer ist, nach oben zu kommen. Da arbeitet man sich zu Tode und bei den meisten kommt ranglistenmässig wenig bis gar nichts raus, vom Finanziellen mal ganz zu schweigen. Das dies zermürben muss, ist logisch.
Habe einen Verbandsligaspieler aus der Region beobachtet, der Wildcards für die Qualis zu Challengern bzw. zu einem Grand-Prix-Turnier bekommen hat, der Junge ist sowas von chancenlos, kann man sich gar nicht vorstellen. Und die Gegner kamen aus dem Ranglistenbereich zwischen 350 und 500.
Die Spiele dauerten meist so zwischen 35 und 45 Minuten. Okay, ist jetzt vielleicht ein bisschen hoch gegriffen, gebe ich zu.
Trotzdem kann man erahnen, wieviel es bräuchte, um überhaupt nur in die Weltrangliste zu kommen. Da will ich gar nicht dran denken.
@Benedikt
. Nehmen wir mich zum Beispiel, ich bin relativ klein und meine Arme sind nicht kräftig, ic bin aber in der Lage, trotz meiner 44 Jahren, neue Bewegungsabläufe zu erlernen, dass ist mein Talent. Will ich aber weiter nach vorne muss ich hart arbeiten. Schnelligkeit, Kraft sind keine Fragen des Talentes. Talent ist die Lernfähigkeit, das Umsetzen des Erlernten im koordinativen Bereich.
Bekomme ich einen Schüler, der gleich beim ersten Mal die Bälle trifft und meine Bewegungen imitieren kann, dann freue ich mich sehr, denn an Schnelligkeit, Kraft etc. kann ich arbeiten. Bekomme ich einen starken Läufer mit zu viel Kraft in den Armen und weniger Talent, habe ich es schwerer, aber dann zählt der Wille des Schülers.
Wille, Ausdauer, Schmerzunempfindlichkeit, körperliche Disposition sind auf jeden Fall wichtiger für das Erreichen einer guten LK als Talent.
Wie oben gesagt, wir reden hier nicht über Bewegungslegasteniker, ein Lk14er mit nur 4 h/Woche Training hat sicherlich genügend koordinative Fähigkeiten, die noch erheblich verstärkt werden können. Nicht umsonst erlernen Fußballprofis Jonglieren oder Seiltanzen.
Da muss ich dir widersprechen, dass ist keinesfalls eine Sache zum erlernen. Das wurde einem schon mit auf dem Weg gegeben. Aus einem mit schlechter Grundschnelligkeit, Schnellkraft, Motorik wirst auch mit noch so viel Training kein schnelles Bewegungstalent machen. Nur kann man diese Fähigkeiten natürlich bis zum gewissen Grad trainieren und verbessern, das geht immer und meistens treffen ja nicht alle Defizite in einer Person zusammen. So das individuell jeder an seiner größten Schwäche arbeiten kann.
Genau den Jungen habs auch im Gedanken gehabt beim meinen posts hir.
Und er war Nr.1 in Jahrgang mit Krainovic !
@ Berni
Tennistrainer kann auch jemand werden der gerade so den Ball spielen kann , wie ich.
Habs bei dem C-Trainer Lehrgang die Techniken gelehrnt , und gut davon leben konnte.
Ist aber nicht die Thema.
Es war einfach für Hans-Peter Brigel , mit 14 zu Fussbal zu wechseln.
Tennis bedeutet in erster lienier was immer wieder nicht war genommen wird .... Totale isolierung von allem was spass macht.
Wer spass haben will neben Tennis , sagt Tennis ADAaaaaaa !
Ich weiß gar nicht ,was ihr fuer schuetzlinge habt. Ich bin weit entfernt von einem Profi,aber im Sommer Spiele ich jeden Tag.manchmal 2mal und ich habe nie Probleme mit blasen Falsche griffstaerke/griffband?
Favorite Player: Fernando Verdasco
"Play Hard, Go Pro!"
Mir wird hier zu sehr das Talent mit körperlicher Leistungsfähigkeit vermischt.
Nur zur Verdeutlichung, wir reden hier über einen "normalen" Tennisspieler und nicht über eine Graupe. Natürlich wird ein hochtalentierter Spieler einem weniger talentierten Spieler bei gleicher Arbeit überlegen sein.
Aber: Das Talent äußert sich im koordinativen Bereich, nicht im Bereich der Schnellkraft, Kraft und Ausdauer. Diese Faktoren sind im Vergleich erheblich einfacher zu trainieren. Auch hier gibt es Grenzen, natürlich, aber als Tennisspieler muss ich nicht unter 10 Sekunden auf 100m laufen. Bestimmte Schwächen kann man durch Individualisierung des Spiels und des Trainings kompensieren. Nicht jeder ist in der Lage Serve & Volley zu spielen, also wird er vlt. zum Sandplatzmonster.
Hier bedeutet professionelles Training, den Schüler in seinen Stärken einzuschätzen und eine schlagkräftige Mischung zu schaffen.
Das Problem der Talente, sie können in der Anfangszeit zu viele Gegner bezwingen, d.h. sie sind nicht unbedingt gewillt ihre Technik zu verfeinern. "Wieso geht doch!!" Jemand mit weniger Talent, aber mit größerem Willen wird genau das trainieren und am Ende siegen. Habe schon viele Talente sterben sehen.
In der Regel gewinnt der, der mehr von sich hergibt, der vlt. um 22:00 Uhr ins Bett geht, sich optimal ernährt, keinen Alkohol trinkt, auf Schokolade verzichtet, Gewicht verliert, nicht raucht, eine Stunde länger trainiert als die anderen.
Wie sagte Einstein: "5% Inspiration und 95 % Transpiration"
wir reden davon, das man nur durch Training vom mittelmäßigen talentierten Spieler zum Profi mutiert, es ist halt so das es nach oben immer wichtiger ist, das man keine Defiziete hat, d.h. wenn man weniger Talent hat, dann wird das nix, auch wenn man 100000 Std. macht. Lücke sorry, aber ein Talent besteht nicht aus Neurale-Netzwerke (das ist das, was du meintest) es müssten ja sonst 1 Miliarde Profis geben wenn das stimmen würde.
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