Profitraining was wäre möglich??

Einklappen
X
 
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge
  • Hannes1896
    Benutzer
    • 29.01.2010
    • 61

    #1

    Frage Profitraining was wäre möglich??

    Hallo liebe Forumsmitglieder ich hätte da mal wie ich finde eine interessante Frage, man hört ja oft von Sportlern das sie keine "wirklichen Talente" waren sondern das sie sich das alles hart erarbeitet haben.

    Angenommen man ist ein Mannschaftsspieler der unteren Ligen so ca. 20 Jahre, mit einer LK von so etwa 10-12 der normal viel spielt ( Sommer ca.4h in der Woche, Winder 1-2h).

    Was glaubt ihr könnte so ein Spieler erreichen wenn man mit ihm mehrer Stunden täglich ein richtig professionelles Training über 4-5 Jahren durchziehen würde, wenn Geld keine Rolle spielen würde und man all die Möglichkeiten hätte wie ein Profi beim trainieren??

    Lg Hannes
    Gehe nie einen Schritt zurück höchstens um Anlauf zu nehemen!!
  • RumsDi
    Veteran
    • 27.03.2010
    • 1525

    #2
    Lk1 und DTB-Ranking ist easy drin.
    Favorite Player: Fernando Verdasco
    "Play Hard, Go Pro!"

    Kommentar

    • Hannes1896
      Benutzer
      • 29.01.2010
      • 61

      #3
      Glaubst du wirklich das man es da noch so weit bringen könnte?
      Gehe nie einen Schritt zurück höchstens um Anlauf zu nehemen!!

      Kommentar

      • RumsDi
        Veteran
        • 27.03.2010
        • 1525

        #4
        Denke schon. Wenn du 4 Std täglich mit Profitrianern trainierst, schafft man das definitiv.
        Lk 10 und das bei 4h/woche, das ist ja fast keine Spielzeit. Da ist definitiv mehr drin.

        Pessimistische Prognose: Lk1 Herren 30
        Favorite Player: Fernando Verdasco
        "Play Hard, Go Pro!"

        Kommentar

        • derluecke
          Postmaster
          • 05.06.2009
          • 161

          #5
          Aber nur, wenn dein Körper das mitmacht. Die erheblich höhere Trainingsbelastung muss dieser erst einmal verkraften. Sind schon viele Talente an körperlichen Defiziten verhungert.
          Kann mir auch vorstellen, dass man anfangs sehr schnell besser wird, aber dass es bei den letzten LKs eng wird, weil dort auch schon professioneller trainiert wird und die Trainingserfolge auf den letzten Metern sehr gering sind. Irgendwann ist der Körper auch ausgereizt. Ab einem gewissen Punkt kann man nicht mehr schneller werden oder der Aufwand steigt ins Unermessliche. Hinzu kommen koordinative Fähigkeiten, die man nicht ohne weiteres durch höhere Trainingsreize steigern kann, Reaktion z.B.. Auch die Antizipation lässt sich nur begrenzt steigern, gibt hier eben auch Grenzen

          Dann kommt es sicherlich auch noch darauf an, ob der Spieler seine Vorzüge in der Technik oder in der Bewegung auf dem Platz hat. Ist ein Spieler technisch versiert, dann können Ausdauer und Schnelligkeit trainiert werden, das ist in dem Alter noch gut trainierbar, aber sollte es an der Technik hapern, dann stelle ich mir das schwerer vor. Fehler ausbügeln ist sehr aufwändig und dauert.

          Zu den oben genannten 4 h sollte auch eingerechnet werden, wie viel Zeit ich mit anderen Sportarten verbringe, d.h. Joggen, Krafttraining, Fußball etc. In der Regel ist es doch so, dass ein Spieler der LK 10 nicht unbedingt nur Tennis spielt und sich nicht bewegt. Zumindest ist das bei mir bekannten Spielern so, die sind schon grundhibbelig.

          Kommentar

          • MrStylo

            #6
            Kommt auch darauf an wieviel der spielr schon in der Jugend trainiert hat. Hat er nur 1x die woche trainiert und 1x mit nem Kumpel gezockt ist noch Luft nach oben, hat er schon in der Jugend 3x trainiert wohl eher nicht.
            die Grenzen sind einerseits durch das Koordinative Talent begrenzt, wenns da halt "nur" für Verbandsliga reicht ist da auch Schluss.
            Die andere Grenze ist für mich "tennispezifische Spielintelligenz". Jeder von uns kennt mindestens einen Spielr der eigentlich alles besser kann als man selbst gegen den man aber trotzdem fast immer gewinnt weil er taktisch alles falsch macht, aber man kennt auch einen der eigentlich nix besser kann, aber man geht jedes Mal 3:6 3:6 vom Platz.
            Klar kann man das auch trainieren, aber nur sehr sehr schwer.
            Prominentes Beispiel für einen der eigentlich alles kann aber irgendwie nur "oberes Mittelmass" (auf der ATP Tour!) ist für mich z.B. Richard Gasquet.

            Kommentar

            • RumsDi
              Veteran
              • 27.03.2010
              • 1525

              #7
              Zitat von MrStylo
              Kommt auch darauf an wieviel der spielr schon in der Jugend trainiert hat. Hat er nur 1x die woche trainiert und 1x mit nem Kumpel gezockt ist noch Luft nach oben, hat er schon in der Jugend 3x trainiert wohl eher nicht.
              die Grenzen sind einerseits durch das Koordinative Talent begrenzt, wenns da halt "nur" für Verbandsliga reicht ist da auch Schluss.
              Die andere Grenze ist für mich "tennispezifische Spielintelligenz". Jeder von uns kennt mindestens einen Spielr der eigentlich alles besser kann als man selbst gegen den man aber trotzdem fast immer gewinnt weil er taktisch alles falsch macht, aber man kennt auch einen der eigentlich nix besser kann, aber man geht jedes Mal 3:6 3:6 vom Platz.
              Klar kann man das auch trainieren, aber nur sehr sehr schwer.
              Prominentes Beispiel für einen der eigentlich alles kann aber irgendwie nur "oberes Mittelmass" (auf der ATP Tour!) ist für mich z.B. Richard Gasquet.
              Ich kenn weder den einen, noch den anderen
              Favorite Player: Fernando Verdasco
              "Play Hard, Go Pro!"

              Kommentar

              • Decky
                Forenjunky
                • 01.04.2009
                • 2000

                #8
                So .....

                Das ganze leben wie ein Profi trainieren und doch nie auf die ATP Rangliste gewesen !

                Das ist die Antwort auf die Thema.
                Es gibt Weltweit über 10.000 Spieler die fast alles für den Weißen Sport seit klein her gegeben haben , und nie einen ATP Punkt geholt haben.
                Sehr viele waren schon mit ein par Punkten dabei gewesen , und nie einen Chalenger gespielt haben.

                So .....

                Wenn ein zwanzig Jähriger das mal losslegen wil , viel spass meine freunde.
                Nach zwei Wochen geht er duschen und schwitzt nie wieder , weil er von lauter blasen an den Händen und Füssen nichts mehr machen kann.
                Über die Muskelkarter wede ich noch garnicht.

                So ..... was weiß ich schon davon ?

                Mein Junge trainiert seit 5 Jahren 60-90 min. einen ordentlichen Trainingsdrill mit mir in Grundlinien duel ( er rent und schlägt , ich aus dem stand und schlag ).
                Nach einem gespielten Doppel heite in Belgien beim Ift-Junior , dachte ich .... wie trainieren ein bissel.
                Es wurde würklich 90 min. daraus. Mindestens 1200 Schläger waren kein problem für uns.

                Wie es manchmal kommt , Denis konte später das verapredetes Training mit seinem Doppelpartner nich voll durchziechen , weil sich eine leichte Blase an seine Schlaghand andeutete. Setzte lieber aus , um Morgen fit zu sein.
                OK.
                Jetzt.
                Ich nahm mir den Doppelpartner vor , einen Franzosen 1993er, und wollte im die Rückhand stabilisieren.
                Der Arme konnte das tempo keine 5 min. mitmachen und schie nach Pause und trinken.
                Als er gemerkt hat das bei mir nur über die Power - Power erreicht wird , hat er begriffen das Tennis nicht von zukucken gelernt werden kann , sondern von maloren.
                Sein Vater hat in extra noch mal motiviert um janicht schlap zu machen.

                So ....

                Das war nur ein vergleich unter den gleichen Kindern die ungefer selben Itf-Junior rang haben.

                Was will ein 20 Jähriger erreichen ?
                Könnte viel !
                Profitreume aber auch.
                DTB 100 ja , aber sehr schwer. Da sind leute drinen die schon ATP Punke haben, hatten, oder haben werden.

                So.....

                Jetzt ist schluß

                Decky

                ( mein deutsch is nat gut, mein Serbisch ist beter )
                Tennis Profi ist Leidenschaft

                Kommentar

                • eddywy
                  Experte
                  • 25.09.2008
                  • 533

                  #9
                  ich kenne jemanden, der mit 20 jahren kreisklasse spielte- auch seinem damaligen niveau entsprechend- und dann viel und ergeizig trainiert hat.
                  nächstes jahr spielt er mit LK1 !! und ist 34 jahre alt.

                  ich kannte ihn damals nicht, aber weiß, dass er keine top-trainer hatte. über die dauer des täglichen/wöchentlichen training kann ich auch nicht viel sagen...

                  es weiß aber jeder, dass es sehr große unterschieden zwischen den LK einsern gibt.

                  Kommentar

                  • Benedikt

                    #10
                    mal langsam Kollegas, es ist richtig das man mit erhöhten Umfang besser wird, aber leider gibt es limitierende Faktoren.

                    Nerven
                    taktisches Verständnis
                    Talent im Allgemeinen

                    sind ja nicht unwichtig, es gibt für jeden Spieler eine Grenze, bis dahin kann er es ausreizen, aber dann ist schluss, egal wie häufig man trainiert und mit wem.

                    Kommentar

                    • jasi71
                      Postmaster
                      • 22.02.2009
                      • 265

                      #11
                      denke benedikt hat recht,
                      trainiere junge lk 5 spieler, die trainieren könnnten bis zum umfallen und niemals einen lk 1 spieler in nomaler form schlagen könnten, geschweige denn gegen mich zu gewinnen. ich bin fast 40 und alles andere als in körperlicher bestform.
                      es hängt einfach von den voraussetzungen ab. war jemand schon mal leistungssportler, kann er mit dem druck umgehen, hat er das selbstvertrauen im richtigen moment, ist er technisch stark lernfähig, etc?
                      dann kann er es schaffen. sind von diesen voraussetzungen ein paar nicht erfüllt. ist es denke ich unmöglich, da hilft das beste training nichts.

                      Kommentar

                      • derluecke
                        Postmaster
                        • 05.06.2009
                        • 161

                        #12
                        Na so drastisch wäre ich nicht, natürlich wirst du sie schlagen, da du einiges an Erfahrung voraus hast. Von LK 5 auf LK 1 mit professionellem Training sollte aber drin sein. Zum professionellem Training sollte aber auch die professionelle Einstellung hinzugefügt werden. D.h. Regenerationszeiten einhalten, Ernährung optimieren, etc.

                        Zum Thema Nerven, Profis werden von Psychologen unterstützt und nehmen deren Hilfe auch vorurteilsfrei an. Da lässt sich eine Menge machen.
                        Zum Thema Talent: Ich versteige mich zur Aussage, dass Talent die letzten 5 % ausmacht. Talentfrei wird man mit geringen Trainingsaufwand nicht LK14 oder LK5.
                        Es gab mal vor geraumer Zeit eine TV-Doku über das moderne Tennis und Trainingsmethoden, alter Falter, was die an technischen Hilfsmitteln verwenden geht auf keine Kuhhaut. Wir sprechen ja über professionelles Training und da meine ich schon mindestens gute bis sehr gute A-Trainer mit allen Mitteln. Denke, dass da schon einiges drin ist.

                        Kommentar

                        • jasi71
                          Postmaster
                          • 22.02.2009
                          • 265

                          #13
                          die vorausetzungen sind einfach entscheidend unabhängig der lk. talent beinhaltet auch lernfähigkeit und kognitive fähigkeiten zumindest im weiteren sinne. auch die psyche kann man optimieren aber nicht umkrempeln. letztenlich scheitert jeder im leben, egal in welchem bereich, immer wieder an faktoren oder grenzen die er mit oder ohne hilfe nicht überwinden kann oder will.
                          grundsätzlich kann man aus einem maulesel kein vernünftiges rennpferd machen.
                          denke nur ein geringer prozentsatz der seine grenzen überschreiten kann, könnte es wirklich schaffen.

                          Kommentar

                          • Schwelli
                            Veteran
                            • 17.06.2008
                            • 1023

                            #14
                            Zäumt das Pferd doch mal von hinten auf: Was unterscheidet denn den "durchschnittlichen" LK14er vom Spieler mit 5er LK. Und was trennt den wieder von einem 1er oder 2er?
                            http://www.facebook.com/Sandplatzgoetter

                            Kommentar

                            • Decky
                              Forenjunky
                              • 01.04.2009
                              • 2000

                              #15
                              Es wurde sehr vieles gutes geschrieben !
                              Möglich wäre eine deutliche steigerung.

                              Leut .... LK 1 begint mit Rang DTB 700 und besser. Da sind auch 14 Jährige auch dabei.
                              Für mich ist DTB TOP 100 interesant für die Diskusion.
                              Das ist ungefehr die Grenze wo sehr vieles auf dem Platz funktionieren sollte.

                              Jep !
                              Tennis Profi ist Leidenschaft

                              Kommentar

                              Lädt...