Die absoluten No-Gos bei Medenspielen
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Hallo Albe, möchte mal zu diesem Thema Stellung beziehen. Zuerst sei vermerkt, dass im BTV erst Jugendliche ab 13 Jahren im Erwachsenenbereich eingesetzt werden dürfen (der Unterschied zu 12 jährigen ist aber nicht groß), aber es ist zumindest geregelt.
Nun möchte ich etwas anmerken, dass man aus zweierlei Sichtweisen betrachten kann. Aus sozialen Aspekten finde ich es nicht gut, wenn sehr junge Spieler eingesetzt werden, da die Geselligkeit im Anschluss gestört ist. Auch ist es für einen Erwachsenen Spieler nicht gerade schön, von einem 13- jährigen vorgeführt zu werden.
Aber es gibt auch 13 jährige Gegner, die eine Spielstärke haben, dass sie in Ihrer Altersklasse keine relevanten Gegner finden. Diese wollen sich aber weiter nach oben entwickeln. Da bleibt nur als nächsten Schritt der Einsatz bei Erwachsenen übrig. So hat nur z.B. heute ein Mannschaftskollege (14) meines Sohnes einen Gegner in der BK 1 mit LK 8 mit 6:1- 7:5 geschlagen. In welcher Altersklasse würdest Du diesen Jungen einbauen? Mein Sohn (13) war heute verhindert, hat aber in dieser Saison in der Herrenmannschaft eine klare 4:0 Bilanz.
Ich bin dagegen, wenn Jugendliche eingesetzt werden, die keinen Ball treffen und nur Kanonenfutter darstellen, aber leistungsstarke Jugendliche finden eben keine Plattform, die zu Ihnen passt und drum spielen sie dann bei den Herren.
Sportliche Grüße
habe jetzt gerade mal in der Meldeliste der Herren geschaut, der eine Bube ist Jahrgang 2003 und der andere 2002. Kenne aber die Regel diesbezüglich nicht, im Grunde ist mir das auch egal, ich bin grundsätzlich dagegen.
Es gibt so viele Meisterschaften, Turniere wo sich die Jugendlichen beweisen können, sei es im eigenen Verband oder anderweitig.
Verstehe auch Deine Argumentation, aber ich finde es einfach nicht passend einen 12 Jährigen bei den Herren mitwirken zu lassen, egal wie stark er spielt.
Kann mich aber auch an Töchterlein erinnern, die hat mit 14 auch 1. Bezirksliga gespielt, als Betroffener hat man halt verschiedene Sichtweisen.
P.S. Habe versucht diesbezüglich eine Verbandsregelung zu finden, aber ich bin nicht fündig geworden!!Zuletzt geändert von albe; 17.05.2015, 20:37.mit sportlichen Grüßen,
albeKommentar
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Hi detomaso,
habe jetzt gerade mal in der Meldeliste der Herren geschaut, der eine Bube ist Jahrgang 2003 und der andere 2002. Kenne aber die Regel diesbezüglich nicht, im Grunde ist mir das auch egal, ich bin grundsätzlich dagegen.
Es gibt so viele Meisterschaften, Turniere wo sich die Jugendlichen beweisen können, sei es im eigenen Verband oder anderweitig.
Verstehe auch Deine Argumentation, aber ich finde es einfach nicht passend einen 12 Jährigen bei den Herren mitwirken zu lassen, egal wie stark er spielt.
Kann mich aber auch an Töchterlein erinnern, die hat mit 14 auch 1. Bezirksliga gespielt, als Betroffener hat man halt verschiedene Sichtweisen.
P.S. Habe versucht diesbezüglich eine Verbandsregelung zu finden, aber ich bin nicht fündig geworden!!Kommentar
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Habe gerade versucht das auch bei uns zu finden, aber da steht in der Wettspielordnung nichts drin. Bei Euch habe ich das gleich gefunden, da können die Badener noch was von den Bayern lernen.
Gestern war es allerdings umgekehrt und das war für uns Badener wichtigerZuletzt geändert von albe; 17.05.2015, 21:19.mit sportlichen Grüßen,
albeKommentar
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lexi4berlin
Im TVBB darf der Jugendliche in maximal 3 Altersklassen spielen.
Da er wohl auf jeden Fall U18 und U14 spielt, muss man sich dann eben entscheiden, ob er Herren oder U12 spielt.
Wenn der Spieler ausreichend spielstark ist, sieht der Verband es als sinnvoller an wenn der 12-Jährige Herren spielt als U12 Midcourt, was ihn nicht mehr weiterbringt...
Rudolf Molleker, derzeit mit 14 auf Position 108 der DTB-Herren-Rangliste, hat mit 12 in der Verbandsoberliga reihenweise gestandene Herren besiegt.
Repräsentativ? Natürlich nicht.
Aber welcher Verein gibt schon freiwillig einen spielschwachen 12-Jährigen bei den Herren zum Abschuss frei? Deshalb dürfte sich das Phänomen "12-Jahre und bei den Herren" in Grenzen halten. Bei den Damen kommt es natürlich häufiger vor...Kommentar
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Guten morgen,
es geht mir nicht um die Regel, es geht auch nicht wer gewinnt. Für mich ist das einfach nicht korrekt, wenn ein gestandener Mann gegen ein Kind spielen muss.
Hatten das Thema auch gestern im Club und da hat Kollege lexi4berlin auch recht, bei den Damen ist das häufiger der Fall. Da wurde mir auch berichtet, dass es nicht selten ist, wenn eine erwachsene Frau gegen ein Mädchen spielt und das Mädchen verliert, hinterher Rotz und Wasser heult, weil es verloren hat, habe ich aber selbst auch schon erlebt.
Heißt doch auch das Mädchen (Kind), ist psychisch noch gar nicht so stabil und ob man dem Kind gutes damit tut, bezweifle ich stark.
Es gibt soviel Turniere, mit starken Jugendlichen, da sollen sie sich untereinander messen.
Ab 15-16 Jahren würde ich es ok finden, aber nicht mit 12!mit sportlichen Grüßen,
albeKommentar
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ich kann mich dem nur anschließen...ich finde es ganz schlimm gegen so extrem junge kinder zu spielen die einfach übermotiviert sind und sich dann meist zusätzlich auch einfach gar nicht benehmen können.....für mich sollte alles was mit herren zu tun hat auch erst ab 18 jahren beginnenGruß rwrler
2x Wilson Pro Staff RF97 Autograph V10Kommentar
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ich denke, dass man das Pauschal garnicht sagen kann. Ich habe auch mit 13 mein erstes Match bei den Herren bestritten. Es war eine Ausnahme weil nicht genug Spieler da waren. Ab 14 habe ich regelmäßig gespielt.
Jetzt als "alter Sack" habe ich keine Lust gegen jemanden zu spieler der 13, 14 oder 15 ist, aber das gilt auch für die meisten 20-jährigen. Wir haben gerade gegen so ein Team gespielt. Echt nette Jungs, aber den Altersunterschied von 2 Jahrzehnten merkt man schon ;-). Ergo, ich bin eher zu alt für Herren als die zu jung dafür ;-)
Wann ein Jugendlicher bei den aktiven Spielen darf sollte zu großen Teilen durch die Leistung bestimmt sein. Der Ehrgeiz lässt die Jugendlichen weinen, ausflippen oder was auch immer machen, unabhängig vom Gegner. Und nur weil es mir keinen Spass macht gegen Jugendliche zu spielen darf man es ihnen nicht verbieten.
Wichtig ist, dass es ohne Druck der Eltern, Trainer oder wem auch immer geschieht. Es sollte von den Jugendlichen selbst kommen.
Aber hier geht es um die NoGo's und nicht um die Spielberechtigung von Jugendlichen. Das einzige was mich zum Ausflippen bringt, sind Egotrips der Mitspieler, sei es im Doppel oder wenn jemand sein Einzel abschenkt weil er einfach gerade keine Lust hat. Was mein Gegner treibt bringt höchstens ein Grinsen auf meine Lippen. Und dabei ist es unerheblich ob er mir sympatisch, unsympatisch, jung oder alt ist.Kommentar
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Hallo,
wollte nur kurz etwas zum Thema "spielen gegen Jugendliche" sagen.
In der ersten Meisterschaftsrunde spielten wir gegen eine Mannschaft, die auf den Positionen 5 und 6 mit 12 bzw 11 jährigen gekommen ist.
Ich durfte auf der 5 gegen den 12-jährigen ran. Allein vom spielerischen her, habe ich absolut nichts dagegen, gegen so einen jungen Gegner zu spielen. Ich bewundere immer, wie weit diese Jungs in so jungen Jahren schon sind.
Jedenfalls konnte ich den ersten Satz 6:3 gewinnen, den zweiten verlor ich 2:6 und im dritten stand es bereits 1:5 gegen mich. Der Junge hatte schon einen Matchball, den er jedoch nicht verwerten konnte und plötzlich brach er psychisch total ein. Ab dem 3:5 war er gebrochen. Er weinte während des Spiels und während der Pausen fürchterlich. Bei jedem Seitenwechsel versuchte ihn sein Trainer wieder aufzubauen. So kam es, dass jeder Seitenwechsel ca. 5-8 Minuten dauerte. Schlussendlich konnte ich den 3. Satz noch mit 7:6 für mich entscheiden. Was jedoch nur noch Nebensache war, weil es mir das Herz zerbrach, als ich sehen musste, wie sehr ein Junge weinen kann, bei einem Spiel, dass eigentlich Freude machen sollte.
Und genau darin liegt für mich das Problem gegen junge Gegner. Wenn er spielerisch besser ist als ich, macht mir das überhaupt nichts. Aber viele dieser Kinder (und das sind sie für mich noch) sind einfach im Kopf noch nicht soweit. Denn wenn der ab dem 3:5 bitterlich zu weinen anfängt, muss man sich wirklich überlegen, ob er gegen Erwachsene schon spielen sollte. So gut er auch sein mag.Kommentar
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@sudown
Du hast schon recht, es geht hier nicht um Regeln, Spielberechtigungen usw., da sind wir etwas abgeglitten, aber ich empfinde das jetzt nicht so schlimm, weil es doch irgendwie zum Thema gehört. Grund: Weil ich es als No Go empfinde wenn sogar schon 11 jährige Kinder bei den Erwachsenen mitspielen dürfen.
Dem Bericht von schlobanmichl ist nichts mehr zum hinzufügen, er hat genau das erlebt, was ich schon bereits geschrieben habe. Ich zitiere: Heißt doch auch das Mädchen (Kind), ist psychisch noch gar nicht so stabil und ob man dem Kind gutes damit tut, bezweifle ich stark. Bei ihm war es ein Junge, aber das ist ja unerheblich.mit sportlichen Grüßen,
albeKommentar
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